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Cayo Largo

22. – 25. April 2017

Nachdem wir nun einige Tage auf dem Land, im Wald und in der Stadt verbracht hatten, sollte uns die nächste Reiseetappe wieder für ein paar Tage ans Meer bringen. Wir entschieden uns daher den vielen Empfehlungen zu folgen und für vier Tage mit Aerogaviota nach Cayo Largo zu fliegen, einer kleinen Insel südlich von Kuba im karibischen Meer. Wenn man verschiedensten Reiseführern und einigen Kubanern Glauben schenken darf, gibt es dort die schönsten Strände Kubas und exzellente Tauch- und Schnorchelmöglichkeiten. Nachteil ist, dass es auf Cayo Largo nur Ressort-Hotels (all-inclusive und nicht gerade günstig) und leider keine privaten Casas gibt.

Am Samstagmorgen um kurz vor 5 Uhr (und nicht 4 Uhr, wie uns eigentlich gesagt wurde), wurden wir also in Havanna abgeholt und zu einem nationalen Flughafen gebracht, von wo aus es um 7.10 Uhr nach Cayo Largo ging. Obwohl erst niemand da war und wir zusammen mit den anderen Fluggästen noch ca. 40 Minuten warten mussten bis der Flughafen öffnete, flogen wir pünktlich(!) ab und landeten gut 35 Minuten später auf Cayo Largo. 🙂 Bereits um 9.30 Uhr waren wir in unserem geräumigen Zimmer eingecheckt und nach einem passablen Frühstück bereit, die Insel unsicher zu machen. Da das Wetter jedoch nicht so toll war (es regnete immer mal wieder!), entschieden wir uns gegen den Strand und für die Miete eines Quads, auf dem wir die Insel erkundeten. Neben den offensichtlich wunderschönen Stränden gibt es auch noch ein paar andere Highlights auf der Insel, beispielsweise eine Gärtnerei, die die Blumen für die großen Hotels züchtet oder auch eine Schildkröten- und Krokodilfarm, die in Not geratene Tiere rettet.

Glücklicherweise wechselte das Wetter über Nacht und wir erwachten am nächsten Morgen bei strahlendem Sonnenschein, der für die Dauer unseres restlichen Aufenthalts auf Cayo Largo anhalten sollte. Perfekte Voraussetzungen also für ein paar Tage Entspannung am Strand, im Meer und beim Schnorcheln. Wir besuchten verschiedene Strände (Playa Sirena, Playa Paraíso, Playa Blanca, Playa Coco) und fuhren mit einem Boot zum Schnorcheln sowie zur winzigen Insel Cayo Iguana, wo man neben den Iguanas auch viele schöne Muscheln bestaunen (und sammeln) konnte. 🙂 In diesem Zusammenhang konnten wir den kubanischen Improvisationsgeist am eigenen Leib erleben. Da der Schnorchelausflug sehr spontan erfolgte, hatte ich leider keine Kontaktlinsen eingepackt… Kein Problem in Kuba! Der Skipper schraubte kurzerhand mit einem Messer die Bügel meiner Sonnenbrille ab und montierte sie in der Taucherbrille… 🙂

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