Hopkins & Caye Caulker

Als nächstes Ziel stand Hopkins auf dem Plan, ein kleines verschlafenes Örtchen an der Karibikküste, das gut 1000 Einwohner hat und den Mittelpunkt der Garifuna-Bevölkerung darstellt. Viel zu unternehmen bzw. zu erkunden gibt es dort eigentlich nicht. Im Wesentlichen genießt man den Strand, die Sonne, das Meer, den frischen Fisch und die Vögel, die sich vom Wind treiben lassen. Und genau das haben wir dort gemacht! Das Essen war ganz ausgezeichnet. Und in unseren großzügigen Strandcabanas von Jungle Jeannies wurde man nachts von der Brandung in den Schlaf gewogen, sodass es zwei wirklich entspannte und erholsame Tage waren.

Unser nächstes und letztes gemeinsames Ziel war dann Caye Caulker, eine Insel vor der Karibikküste von Belize, die überall als “Paradies” beworben wird. Unser Reiseleiter wies uns während der Anreise (öffentlicher Bus und Wassertaxi) bereits immer wieder darauf hin, dass auf der Insel eine doch ziemlich entspannte Atmosphäre herrscht und wir vielleicht zwei-drei Tage brauchen würden, um uns daran zu gewöhnen. Da die Insel nicht groß ist, sind die meisten Leute dort zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. Autos gibt es im Grunde nicht; als Taxis werden Golfwägen benutzt. Außerdem findet man überall den Slogan GO SLOW (“GEH LANGSAM”) und es kommt nicht selten vor, dass Einheimische den Touristen vom Straßenrand aus zurufen “Go slow – otherwise I’ll give you a ticket” (Geh langsam, sonst bekommst du einen Strafzettel!), wenn man nicht im karibisch-entspannten Tempo durch die Straßen schlurft… 😀 Irgendwo hab ich sogar ein Straßenschild entdeckt, das sagt: “Go slow – We have two cemeteries but no hospital” (Geh langsam – wir haben zwei Friedhöfe, aber kein Krankenhaus) – was im Übrigen stimmt…

Es gibt auf Caye Caulker daher nur eine einzige Sache, die man tun muss: sich zu 100% entspannen! Und das ist ehrlich gesagt ziemlich einfach, denn es kommt dem, was sich wohl die meisten Menschen unter “Paradies” vorstellen, schon ziemlich nahe… Man liegt in der Sonne, kühlt sich im klaren, türkis-blauen, 28-30°C warmen Wasser ab, man geht schnorcheln oder tauchen, trinkt ein Bier, einen Saft oder ein Rumgetränk, quatscht ein bißchen mit den Leuten um einen rum und abends geht man zum Strand und bekommt dort das absolut frischeste und köstlichste Seafood (Fisch, Shrimp, Muscheln, etc), das es überhaupt nur geben kann. Verteilt über die Tage dort habe ich Red Snapper, Barrakuda, Zackenbarsch, Schneckenmuschel und Shrimp (immer vom Kohlegrill) gegessen und es war wirklich ausgezeichnet! :-)

Natürlich waren wir auch mal schnorcheln. Sogar mehrfach. Einen Tag waren wir beispielsweise den ganzen Tag mit einem Segelboot unterwegs und hatten die Möglichkeit an verschiedenen Punkten des Belize Barrier Reef mit einem Guide ins Wasser zu gehen. Und was wir sahen, war wirklich beeindruckend! Wir schnorchelten mit Ammenhaien, Stachelrochen, Riesenschildkröten, Aalen und jede Menge anderer Meerestiere. Es gab sogar Palettendoktorfische (Dorie aus Findet Nemo ist beispielweise so ein Fisch), die tatsächlich so vergesslich sind, wie der Film vorgibt… 😀 Ein anderes Mal war ich dann mit Cathryn, Heike und Nicole Nachtschnorcheln. Zusammen mit einem Guide fuhren wir dazu bei Sonnenuntergang auf’s Meer hinaus und gingen mit Taschenlampen ins Meer, sobald es dunkel war. Diesmal sahen wir ganz und gar andere Meeresbewohner wie etwa Hummer, Tintenfische und fluoreszierende Korallen, aber auch Schildkröten und Regenbogenfische.

Die vier Tage auf Caye Caulker im Rahmen der Tour vergingen wie im Flug und so hieß es bald schon Abschiednehmen von unserem Reiseleiter und den meisten anderen Reisenden aus der Gruppe, da sie Belize wieder in Richtung Heimat verlassen mussten. Drew, Max, Cathryn, Matthias und Nicole blieben – wie ich – jedoch noch einige weitere Tage, sodass wir die Möglichkeit hatten, die Insel noch etwas länger gemeinsam zu genießen. Und auch wenn wir einen Regentag in Kauf nehmen mussten, so lohnte sich die Ausdauer im Warten doch in jedem Fall für atemberaubende Sonnenuntergänge und weitere Sonnen-/Meerstunden in guter Gesellschaft!

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