Uvita II – ein Tag für Dani

Anmerkung:
Liebe Dani, bei unserem Abschied in Karlsruhe habe ich versprochen, einen Tag meiner Reise für dich zu erleben. Und hier ist er also. Elefanten oder Pinguine sind es nicht geworden – welch Wunder! Ich hoffe dennoch, dir gefällt, was ich ausgesucht habe. 😉

Ein Tag für Dani:
Am Sonntag – unserem zweiten und letzten Tag in Uvita – hatten Lars und ich eine Boots-Tour gebucht, während der man Delphine und/oder Wale sehen sollte und anschließend schnorcheln ging. Wir machten uns also um 8 Uhr auf den Weg zum Treffpunkt und waren gespannt, was uns erwarten würde. Nachdem wir noch acht andere Touristen aufgesammelt hatten ging es zunächst zum Parque Nacional Marino Ballena. Dort wartete bereits ein Boot am Strand auf uns, in das wir einsteigen mussten und nach einigen Sicherheitshinweisen begann dann endlich die Tour. Nachdem wir die strandnahen Wellen überwunden hatten, dauerte es zwar eine Weile, aber nach etwa 30 Minuten tauchten dann tatsächlich Delphine auf! Und es waren nicht nur zwei oder drei, sondern gleich mehrere Delphinschwärme, die uns oder die wir (je nach Perspektive) eine ganze Weile begleiteten! Das war auf jeden Fall ziemlich cool! 😀 Anschließend fuhren wir noch ein Stück weiter und sahen sogar eine Meeresschildkröte auf dem Wasser treiben, auf deren Rücken eine Möwe stand. Leider tauchte sie recht schnell ab, als wir uns versuchten zu nähern. Anschließend kreuzten wir jedoch nochmal den Weg eines Delphinschwarms; diesmal allerdings einer anderen Sorte Delphin, dessen Haut leicht rötlich schimmert. Gefühlt haben wir an diesem Vormittag etwa 60 Delphine gesehen. Wahrscheinlich waren es nicht ganz so viele. Aber beeindruckend und schön war es auf jeden Fall und dann ging es ja noch weiter zum Schnorcheln.

Das Schnorcheln fand nicht – wie sonst oftmals – vom Strand aus statt, sondern direkt vom Boot aus. Nachdem wir noch einige Pelikane gesichtet und beobachtet hatten, stoppte das Boot nahe eines Felsriffs. Dann wurde die Schnorchelausrüstung verteilt und der Tour-Guide ging mit uns zusammen ins Meer und zeigte uns, wo wir schnorcheln durften und an welchen Stellen wir wegen der Strömung vorsichtig sein sollten. Und es gab wirklich jede Menge zu sehen: viele bunte kleine und große Fische (von denen ich mir leider die Namen nicht merken konnte), ein Aal, Seesterne, mehrere Seeigel und natürlich einige Korallen! Das Schnorcheln so weit draußen im Meer machte richtig Spaß und die Zeit verging rasend schnell! Zurück auf dem Boot bekamen wir dann noch einige gekühlte Früchte zur Erfrischung und machten uns dann wieder auf den Rückweg ans Festland! Alles in Allem war’s auf jeden Fall ein wirklich gelungener und schöner Ausflug! Lars und ich entschieden uns anschließend, noch ein bißchen am Strand zu bleiben, bevor wir noch was zum Abendessen einkauften und ins Hostel zurückfuhren. Abends saßen wir dann mit den Amerikanern, die wir am Wasserfall getroffen hatten, und einem Deutschen zusammen beim Essen und quatschten noch eine ganze Weile, bis uns fast die Augen zufielen und wir beschlossen, dass es jetzt Schlafenszeit ist!

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3 thoughts on “Uvita II – ein Tag für Dani

  1. Heiko sagt:

    Wow. Manchmal kommts mir ja vor, als wärst du gar nicht weg, weil ich jeden Tag nachlesen kann, was du tust, und dann wieder kommen solche Bilder :)

    Neues aus Europa gibts auch – Effekte der Globalisierung: Sitze in Pamplona im Hotel, habe vorhin Abendessen gesucht. Der erste offene Laden auf meinen Schlangenlinien durch die Altstadt war ein Döner-Laden, Besitzer ein Türke, dessen Bruder in München und Köln Döner-Läden hatte oder hat – und der acht Jahre lang in New York gelebt hat, bis Uncle Sam beschlossen hat, alle Muslime sind böse und bekommen keine Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigungen mehr.

    Der zweite offene Laden war ein Burger King.

    Zitat vom Türken: “Spain is so fucked up, man”.

    Heiko

    • Ines Veile sagt:

      Hey du, ich weiß genau, was du meinst. 😉 Derartige Globalisierungseffekte sind mir hier in Costa Rica auch schon öfter aufgefallen… Kleines Beispiel: als Lars und ich an unserem letzten Abend in San José essen gehen wollten und den Hostelbetreiber gefragt haben, ob er uns was empfehlen kann, hat er erstmal angefangen, die ganzen Fast Food Ketten (und es gab dort wirklich ALLES, was man sich vorstellen kann!) aufzuzählen… *seufz*

      Aber auch was den Informationsfluss angeht hast du natürlich Recht: die meisten Leute sind momentan um ein Vielfaches informierter (wenn auch mit einem kleinen Delay), was so bei mir passiert, als das sonst der Fall ist. Freu mich trotzdem drauf, wenn du wieder aus Barcelona zurück bist und wir skypen! 😉

  2. Dani sagt:

    Dein Blog ist wirklich super schön. Und macht mir so viel Spaß! Vieles von dem was Du erlebst würde ich mich wohl nicht trauen! Sehr beeindruckend. Und diese Farbkraft. Schön, dass Du diesen besonders schönen Tag (mit so viel Meer!) mit mir geteilt hast, danke!
    Ich wünsche Dir noch viele tolle Tage und Erlebnisse, ich lese fleißig mit und freue mich sehr über alle Bilder und Berichte!

    Grüße,
    Dani

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