Parque Nacional Manuel Antonio ¡Vamos allá!

Bevor es am Donnerstagmorgen also weiter ging in das etwa 217 km entfernte Manuel Antonio besuchten Lars und ich noch eine Kolibri-Fütterstation sowie den Monteverde Butterfly Garden – eine wirklich tolle Einrichtung, die von passionierten Insektenfreunden geführt wird und unbedingt besucht werden sollte, wenn man in der Gegend ist!

Anschließend holten wir Fabienne am Hostel ab, besorgten etwas Reiseproviant und machten uns gegen 12 Uhr auf den Weg. Über steinige, teilweise geschotterte und unglaublich staubige Straßen ging es zunächst gut eine Stunde lang mit 20-40 km/h (und manchmal dem Allrad-Antrieb) aus dem Gebirge hinaus, bis wir schließlich die Interamericana erreichten. Von dort aus kamen wir dann wieder zügiger voran und erreichten nach einem etwa einstündigen Aufenthalt am Playa Hermosa gegen 16.30 Uhr Quepos bzw. Manuel Antonio. Leider hatte aber die Reservierung im Hostel nicht funktioniert und so gestaltete sich die Unterkunft-Suche an einem Freitagabend etwas schwierig. Schließlich fanden wir jedoch ein akzeptables und einigermaßen preiswertes Dreibettzimmer in einem kleinen Hotel und gingen nach einem leckeren Abendessen recht zeitig schlafen, da wir am nächsten Morgen früh raus wollten, um um 7 Uhr am Parque Nacional Manuel Antonio zu sein.

Gesagt, getan. Am nächsten Morgen machten wir uns also zeitig auf den Weg, um bei Parköffnung gleich unter den ersten Besuchern zu sein. Um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, möglichst viele Tiere zu sehen, entschieden wir uns zusammen mit fünf anderen Touristen für eine ca. 2,5-stündige geführte Tour. Und die $20 lohnten sich auf jeden Fall! Denn wir sahen viele Affen, einige Faultiere (sogar ein Faultierbaby!), Frösche, viele Echsen, Spinnen, Waschbären sowie Fledermäuse und wir hätten die meisten dieser Tiere ohne Guide wohl nicht entdeckt. Allerdings füllte sich der Park sehr sehr schnell mit einer Horde weiterer Guides und unzähligen Touristen, so dass wir uns manchmal schon fast etwas unwohl fühlten. Unser Guide erzählte uns jedoch, dass es bislang leider nur einen einzigen Weg in den Park hinein gibt und dieser eben von allen Parkbesuchern genutzt werden muss. Daher wird jedoch aktuell an einem Konzept für weitere Wanderwege durch den Park gearbeitet, so dass die Besucherströme etwas entzerrt werden.

Nach der Tour hatten wir dann noch die Möglichkeit, im Nationalpark zu verbleiben und vorallem die Strandregionen auf eigene Faust zu erkunden. Wir entschieden uns auf Anraten unseres Guides noch ein ganzes Stück weiter zu einem etwas entfernteren Strand zu laufen, so dass wir dort das Wasser und die Sonne mit deutlich weniger Touristen teilen mussten. Als wir ein nettes Plätzchen gefunden hatten, ließen wir uns also nieder und packten unser kleines Vesper aus. Es dauerte jedoch nicht lange bis wir Besuch von ein paar hungrigen Iguanas bekamen und wir staunten nicht schlecht, wie nah sich die Tiere an uns herantrauten und wie hartnäckig sie blieben. Irgendwann hatten wir uns jedoch auf sowas wie eine friedliche Koexistenz geeinigt – im Wesentlichen lag das wohl daran, dass wir unser Essen wegpackten. 😀

Alles in Allem war’s wirklich ein schöner Tag und wir beschlossen, diesen mit einem wunderschönen Blick auf den Sonnenuntergang (17.30 Uhr) und einem guten Abendessen zu beschließen. Ich hatte medium-gegarte Thunfisch-Stücke (Catch-of-the-day) auf einem frischen Salat mit Honig-Senf-Soße! *mhhhhh*

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